[ELECTROENCEPHALOGRAMS DURING ADMINISTRATION OF L-DOPA BEFORE, IN (DEPTH LEADS AND STIMULATION EFFECTS) AND AFTER STEREOTACTIC BRAIN OPERATIONS IN PARKINSON PATIENTS].
[ELECTROENCEPHALOGRAMS DURING ADMINISTRATION OF L-DOPA BEFORE, IN (DEPTH LEADS AND STIMULATION EFFECTS) AND AFTER STEREOTACTIC BRAIN OPERATIONS IN PARKINSON PATIENTS].
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Original abstract
Bei 29 Patienten (43 EEG's) wurde das Verhalten des Hirnstrombildes unter der intravenosen Verabreichung von 25 bis 50 mg L-DOPA untersucht. In den Skalpableitungen kam es praoperativ viermal zum Auftreten rascher Aktivitaten. Intraoperativ trat in den Skalpableitungen nur zweimal eine Veranderung auf, in den Tiefenableitungen aus dem Thalamus jedoch bei 9 von 12 Patienten. Postoperativ zeigte die DOPA-Infusion bei 12 Patienten in 9 Fallen eine signifikante Veranderung des Hirnstrombildes. Ein Einflus auf die klinische Symptomatologie wurde bei unseren Patienten nicht beobachtet. Die intraoperativen klinischen Reizergebnisse zeigten bei 12 Patienten zweimal eine Erhohung und zweimal eine Erniedrigung der Reizschwelle, achtmal war das Reizergebnis vor und nach der intravenosen DOPA-Infusion gleich. An den postoperativen Hirnstrombildern fiel auf, das bei 8 Patienten mit beidseitigen Herdbefunden diese EEG-Veranderungen wahrend der DOPA-Infusion in wenigen Minuten abgenommen haben. Ein Vergleich mit den Operationsergebnissen scheint darauf hinzuweisen, das die “bioelektrisch DOPA-empfindlichen” Patienten bessere Operationsergebnisse erwarten lassen.