[The significance of reserpine-induced parkinsonism for the treatment of schizophrenia].
[The significance of reserpine-induced parkinsonism for the treatment of schizophrenia].
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Original abstract
Es wurde versucht, durch Analyse der Reserpinschwelle von 30 mannlichen Schizophrenen, bei denen es zur Ausbildung eines Reserpin-Parkinson-Syndromes gekommen war, Aufschlusse uber die Beziehungen zwischen zugrundeliegender Erkrankung, Reserpindosis und -effekt zu gewinnen. Wenn auch die geringe Anzahl der Falle eine statistische Sicherung noch nicht zulast, glauben wir doch unsere Ergebnisse wie folgt interpretieren zu durfen: 1. Zur Auslosung extrapyramidaler Erscheinungen mus in den verantwortlichen Zentren eine bestimmte Konzentrationsschwelle der wirksamen Substanz uberschritten werden. 2. Die Wirkung mus von einer stoffwechseltragen Substanz ausgehen, da der Effekt in erster Linie von der Menge des angewandten Reserpines und nur in geringerem Mase von der Zeit der Anwendung abhangig ist. 3. Die Hohe der Schwelle ist von der Schwere der Erkrankung abhangig. Sie scheint sich im Verlauf derselben andern zu konnen, wobei ein Absinken auf eine sich anbahnende Remission hinweisen kann. 4. Durch fruhzeitige Auslosung des Parkinson-Syndromes mittels hoher Dosierung bzw. durch initial intensive Theraphie scheint eine Abkurzung der Schubdauer moglich.